Zehn Tage sind nun seit Peter Naumanns Highspeed-Unfall, den er am 12. Juli im ersten Wertungslauf zum 42. Homburger ADAC Bergrennen im oberen Streckenteil erlitten hat, vergangen. Mit seinem VW Polo 1.4 G 40 war er von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit in ungünstigem Winkel an einen massiven Baum geprallt. Schwer verletzt wurde Peter in die Homburger Uniklinik eingeliefert, verbrachte dort die erste Woche im künstlichen Koma.

In dieser Zeit konnten die kleinen Einblutungen im Gehirnbereich gestillt werden, die verletzten Wirbel wurden soweit nötig operativ eingerichtet. Eine leichte Entzündung der Lunge wurde mit Antibiotika erfolgreich behandelt und ist mittlerweile vollständig abgeklungen. Nach dem letzten Wochenende wurden die Narkosemittel abgesetzt, Peter befindet sich in der Aufwachphase, atmet zum Teil bereits selbständig, wird nur bei Bedarf noch maschinell unterstützt. Er beginnt langsam auf sein Umfeld und auf Besuch leicht zu reagieren.

Über den weiteren Verlauf seiner Genesung können – genauso wie über eventuell mögliche spätere Einschränkungen – im Moment absolut keine definitiven Prognosen gestellt werden. Als nächsten Schritt muss Peter vollständig dauerhaft aufwachen. Dies lassen Körper und Gehirn augenblicklich noch nicht zu, schützen sich selbst, erlauben Fortschritte nur in ganz kleinen Stufen.

Also ist weiterhin Geduld die oberste Tugend. Geduld und festes Daumen drücken. Für Peter, Anne und ihre Lieben. Immerhin ist Peter jetzt so stabil, dass er nächste Woche Richtung Heimat nach Tübingen verlegt werden kann. Unsere allerbesten Wünsche und unsere Gedanken begleiten ihn dorthin und bei all seinen weiteren Schritten und Stationen.





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