Die Überschrift gilt für NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und Deutsche-Automobil-Berg-Meisterschaft (DBM) der Tourenwagen. Nach freiem Fahren am Freitagnachmittag und dem Trainingssamstag stehen 57 Namen in der Liste der zum Rennen auf Bestzeit zugelassenen Teilnehmer. Für sie alle gilt es, vier Läufe auf dem 3,033 Kilometer messenden Teilstück des legendären Schottenrings zu absolvieren. Mit dem langen, flüssig-technischen ersten Part, der schmalen Querspange und dem schnellen Sprint ins Ziel auf breiter Piste. Die genial kurze Rückfahrt ins Fahrerlager hatten wir schon Vorbericht geschildert. Bleibt noch das Wetter. Die Sonne lässt das Thermometer um die 15 Grad Marke pendeln. Ein Unfall im Gleichmäßigkeitsfeld (GLP) bringt den Zeitplan des Sonntags in Verzug. Daraufhin stellt die Mannschaft des MSC Rund um Schotten e.V. im ADAC die Startreihenfolge geschickt um, was zur Folge hat, dass alle auf Bestzeit fahrenden Aktiven beim 21. Int. ADAC Bergpreis Schottenring in den Genuss von vier Wertungsläufen kommen.
Damit sind wir schon mittendrin im Rennen. Zuvor bleibt nur noch kurz zu erwähnen, dass es die erste Veranstaltung mit sechs zurückgekehrten Hubraumklassen für vor dem Jahr 2000 gebaute Fahrzeugen plus Performancefactor-Abteilungen ist. Den Auftakt bildet der NSU-Bergpokal. Jannik Hofmann sichert sich hier als Sieger maximale Punkte. Deutlich vor Dieter Kohl und Laurin Krystofiak, in dessen Family-Team NSU 1200C kurzfristig ein Reservemotor installiert werden musste. Der in der Klasse Zweitplatzierte nimmt zusätzlich den größten Pokal der NSU-Klassikwertung in Empfang.
Blicken wir in die Division 1 Klassik-Abteilungen. Bis 1400 Kubik heißt der Sieger Tobias Mayer im VW Minichberger Scirocco 16V, gefolgt von Ronnie Bucher (VW Schneider Corrado 16V) und Markus Hülsmann mit seinem weiter verfeinerten VW Golf 1 16-Ventiler. Als Vierter sichert sich Frank Lohmann (VW Polo 86C) den größten 1400er KW 8V-Trophy Pokal. Zwischen ihm und dem Fünften, Steffen Hofmann im NSU TT 16V, ist es nach der Addition der drei schnellsten Rennläufe ultraeng. Wir sprechen da über exakt 59 Tausendstelsekunden!
Ein heißes Duell liefern sich bei den 2-Litern Bernd Ehrle im Opel Minichberger Kadett C Coupé und Lars Heisel im Fahrzeug gleichen Typs mit Böhm-Technik unter der Haube. 0,357 Sekunden geben final den Ausschlag zugunsten von Bernd Ehrle. Als Dritter fährt Werner Weiss im Ford Escort RS 1800 mit aufs Podium. Vierter wird der mit den Rennern bis 2000 Kubik zusammengelegte Robert Maslonka mit seinem aufgeladenen VW Polo G60.
Den Sieg bis 3 Liter Hubraum sichert sich Alexander Wolk (VW Minichberger Golf 2 Turbo) souverän vor Felix Bürker, der mit seiner Opel Frank Kadett C Limousine zugleich klassenbester KW 8V-Trophy Pilot ist, und André Bunte im BMW E30.
Nehmen wir uns als nächstes die Pf-Klassen vor, beginnend mit der 5c. In der Rookie Fabian Brügge eine beeindruckende Pace anschlägt und im BMW 325i deutlich vor Ralf Fladung und Neueinsteiger Pascal Herbig (beide Peugeot 206 RC) gewinnt.
Die kombinierte 5a und 5b erlebt den Sieg von Joshua Korbach im BMW 323ti. Die beiden restlichen Podestplätze sichern sich Thomas Flik (Renault Clio 3 Cup) und Jan Heß im Opel Schneider Astra GSi 16V. Zwischen Position zwei und drei liegen am Ende 2,717 Sekunden.
Die mit der 4a zusammengelegte 4b wird zur Beute von Jens Weber im Opel Kadett C 16V. Achim Kreim pilotiert seinen Mitsubishi Lancer Evo 8 auf Rang zwei, Karl-Heinz Schlachter beendet sein Schottenring-Wochenende als Dritter. In seinem BMW 2002 ti Alpina sichert er sich obendrein den 4a KW 8V-Trophy Pokal.
Die 3b sieht einen BMW-Sieg vor zwei Subaru WRX STi. Die Namen dazu sind René Frank (Schnitzer M3 E30 DTM), Christian Fouquet und Pascal Ehrmann. Karl-Heinz Müller fährt seinen BMW M 140i auf Rang vier.
Doppelerfolg für Porsche (jeweils 911 GT3 Cup) in der 3a. Rainer Noller gewinnt im lang übersetzten Rundstreckenauto 1,899 Sekunden vor Florian Heß. In dessen Windschatten fliegt Kai Neu als Dritter über die Ziellinie. Mit seinem NSport Ford liegt er 0,962 Sekunden hinter Florian Heß zurück. Auf einem weiteren Porsche, einem 997 GT3, belegt Albert Vogt die vierte Position.
In der Pf 1 ist Nicole Prinzing im Audi TT als Alleinunterhalterin mit ansprechenden Zeiten unterwegs zu Platz eins.
Den Gesamtsiegerpokal nimmt Speedmaster mit in die Schweiz. Mit seinem neu erworbenen ex-Romeo-Nüssli Ford MB Cosworth reiht er sich vor Rainer Noller, Florian Heß, Kai Neu und Alexander Wolk in die Gesamtergebnisliste ein.
Schon am kommenden Wochenende (1. bis 3. Mai) geht es für NSU-Bergpokal, KW Berg-Cup und DBM für Division 1 und 2 im luxemburgischen Eschdorf weiter. Dabei kristallisiert sich vielleicht bereits der eine oder andere Favorit der Saison 2026 heraus. Nicht nur deshalb zählen wir dort und auf allen weiteren Stationen auf eure Unterstützung, liebe Berg-Cup Fans und Freunde.
Uli Kohl, 30.04.2026

Ja, ihr habt schon richtig gelesen. Den KW Berg-Cup gibt es 2025 auf der Essen Motor Show, begleitet vom NSU-Bergpokal, tatsächlich zweimal. Wie schon in den letzten Jahren in der Halle 3 auf dem Stand B46, als Gast unseres Titelsponsors KW. Der in Sachen EMS 30-jähriges Jubiläum feiert. Denn 1995 gab es in Essen erstmals KW Gewindefahrwerke mit Gutachten zu bestaunen. Eines der Autos auf der KW Berg-Cup Fläche ist der BMW 320 Judd V8 von Georg Plasa. Der leider 2011 tödlich verunfallte, frühere Sportleiter unseres Clubs Berg-Cup e.V. knüpfte anfangs 2001 die ersten Kontakte zu Firmenchef Klaus Wohlfarth. Aus denen sich eine persönliche Freundschaft und für uns eine unschätzbar wertvolle Zusammenarbeit entwickelt hat. Der zweite ausgestellte Renner ist das Meisterauto von Steffen und Jannik Hofmann aus dem NSU-Bergpokal, der TT mit der Startnummer 610. Betreut wird der EMS Berg-Cup Auftritt seitens der Vorstandschaft von Michael Weber, den Uli Kohl am ersten Messewochenende unterstützt.
Drei weitere Fahrzeuge aus dem KW Berg-Cup sind am Stand B20 in der Halle 8 zu finden. Mit aufsteigendem Hubraum sind das der NSU TT 16V von Jörg Davidovic und Steffen Hofmann, Werner Walsers Opel Kadett C Limousine und der Audi 80 Quattro Turbo von Hauke Weber. Entstanden ist dieser Part auf Anregung unseres früheren Vizepräsidenten Sarp Bilen, der die Idee bei der Mitgliederversammlung im März 2025 vorgestellt hatte. Diese erzeugte sofort Interesse, führte zum jetzigen Doppel-Engagement. Mit dem der Berg-Cup e.V. nicht nur seine eigenen Interessen verfolgt, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit für die gesamte Berg-Szene betreibt.
Die Essen Motor Show ist die größte und bedeutendste Leistungsshow für Tuning, Motorsport, sportliche Serienfahrzeuge, Classic Cars und Motorräder. Rund 360.000 Besucher strömen in der Regel durch die Hallen. Los geht‘s am Freitag (28.11.) mit einem Previewday, die letzte Besuchsmöglichkeit gibt es am Sonntag (07.12.). Die Öffnungszeiten sind am Previewday sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr, an den Werktagen dazwischen öffnen die Tore jeweils eine Stunde später. Reguläre Tickets kosten unverändert 20 Euro.
Wie immer seid ihr an beiden Ständen herzlich willkommen, liebe KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Freunde und Fans, wir freuen uns auf euch und auf viele angeregte Gespräche.
225 Besucher aus der Gipfelsprint-Szene trafen sich am 8. November im Großen Kursaal in Bad Mergentheim, um bei der Übergabe von 65 blitzenden Pokalen und der Siegerkränze in Bronze, Silber und Gold dabei zu sein. Wobei übergeben es nicht richtig trifft. Weil es für jeden Preisträger eine kurze Video-Sequenz und eine persönliche Laudatio dazu gab.
Die reinen sportlichen Ergebnisse der 37. KW Berg-Cup Saison wollen wir hier in diesem Artikel nicht wiederholen. Über die Sieger und Top-Platzierten des KW Berg-Cups und NSU-Bergpokals wurde ja schon am 8. Oktober auf dieser Homepage berichtet. Wer sich Details der Wertungen anschauen möchte, kann das unter dem Menüpunkt Resultate easy in Ruhe tun. Übrigens nicht nur für die gerade zu Ende gegangene Saison, sondern lückenlos bis 2014 zurück.
Wir wollen uns hier lieber auf den Abend konzentrieren, auf seinen Ablauf, die Gäste und, last, but not least, die Party. Ab 17:00 Uhr öffneten die Zugänge des Foyers zum Sektempfang, als Durchgangsstation in den festlich dekorierten und stimmungsvoll beleuchteten Saal. Gegen 17:50 Uhr stellte Catering-Chef Tobias Motz die drei Gänge des Menüs vor, anschließend ließ er die Vorspeisen servieren. Danach richtete sich das Augenmerk auf den halbstündigen, von Berg-Fränky alias Frank Altstädt produzierten Video-Saisonrückblick.
Anschließend begrüßte Berg-Cup Präsident Uli Kohl, der später auch die Ehrungen moderierte, die Besucher. Beginnend mit den Ehrengästen aus den Reihen der Sponsoren freute er sich über Christian Schmidt vom Titelsponsor KW, Tim Sandtler von der Sandtler GmbH und Powersprint, den Vertreter der Crew Knüttel Andreas Paßreiter, aus dem Hause BBS Motorsport Sandro Haberstroh und von der NSU Prinz IG Laurin Krystofiak. Er setzte fort mit den Berg-Veranstaltern aus Schotten, Wolsfeld, Homburg, Hausen in der Rhön, Osnabrück, Eichenbühl und Mickhausen. Anschließend sagte er herzlich willkommen zum Berg-Zeitnahme Team Stoll, zu Christoph Schackmann, Hans Walter Kling und Sabine Schönherr sowie zu den Fotografen Peter Hartmann aus der Schweiz und Frank Herberich. Ein Dankeschön richtete Uli Kohl an die beiden Technischen Kommissare Rüdiger Kleinschmidt und Christian Schleicher. Er schloss ab mit Andreas und Lucia Spannbauer von AS-Event-Management sowie WIRKUNG live als regionalem Event-Technik Supporter.
Last, but not least, bedankte sich der Berg-Cup Vorsitzende bei den vielen KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal Fans und Freunden für ihr Interesse an den beiden Serien. Setzte fort mit einem Riesenkompliment an alle, die zum Gelingen der Saison 2025 einen Beitrag geleistet haben, völlig unabhängig von Funktion oder Position, gab noch einige aktuelle Informationen und betonte abschließend die klare Zielsetzung des Berg-Cup e.V., sich mit aller Kraft für den Bergrennsport einzusetzen.

Ab 20:30 Uhr standen nur mehr Ehrungen im Fokus, von den Klassen ging es über die Sonderwertungen bis hin zu den Top-Drei im Gesamt-Ranking. Unterbrochen wurde der weitere Fortgang lediglich von der Einnahme der Nachspeisen und der großen KW Berg-Cup Tombola, deren Preise die Sponsoren beisteuerten. Darunter Hits wie Rennreifen von der Crew Knüttel, Winterjacke und Fahreroverall von KW, Sandtler Warengutscheine, von Powersprint Sparco Circuit Rennsitze und aus dem Hause BBS Motorsport ein 1.000,- Euro Warengutschein. Gegen 23:30 Uhr waren die Top-Drei der Gesamtwertung mit ihren Siegerkränzen ausgezeichnet. Mit dem späten Ende hatte aber niemand ein Problem. Häufig waren Statements wie „puh, die Zeit ist aber schnell vergangen“ oder „trotz der Gesamtdauer war es zu keinem Moment langweilig“ zu hören.

Nach dem traditionellen Schlussbild, zu dem sich alle Pokalpreisträger auf der Bühne trafen um zu den Klängen von „Stand up for the Champions“ stehende Ovationen entgegen zu nehmen, hieß es nur mehr Party. Für die sich die Feiernden noch mit einer würzigen Mitternachts-Currywurst stärken konnten. Von der Berg-Cup Bar aus waren drei auf der Terrasse ausgestellte KW Berg-Cup Autos zu sehen, darunter der Sieger Böhm-Kadett 16V. Benzingespräche, Fachsimpeleien und Sonstiges dauerten fast bis in den frühen Morgen, eine exakte Endzeit ist nicht bekannt. Oder auch ganz einfach entfallen. Sorry dafür!
Alle Bilder zur Siegerehrung findet Ihr HIER

Trara, Trommelwirbel, Fanfare, Jubel und Sektdusche für alle Sieger und weit vorne Platzierten im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal. Dazu ein großes Dankeschön und ein Riesenkompliment an alle, die auf den Strecken aktiv waren und an alle, die auf der anderen Seite der Boxenmauer dafür gesorgt haben, das wir auf eine tolle, total spannende 37. Berg-Cup-Saison zurückblicken können, die wir am 8. November in Bad Mergentheim gebührend feiern werden. Das ist Ehrensache!
Insgesamt 96 Autos haben in unseren Serien KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal bei den elf Rennen des Kalenders, die in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz in Szene gingen, Punkte geholt. Die acht besten Ergebnisse pro Fahrer oder Team sind in die Endwertungen eingeflossen. Die wollen wir nun zusammen betrachten. Jeweils mit einem Blumenstrauß und herzlichen Glückwünschen im Gepäck.
Als erstes klingeln wir bei den Top Drei der Gesamtwertung. Die es wirklich ultraspannend gemacht und die Entscheidung lange hinaus gezögert haben. Sie nennen zwischen 771,56 und 802,15 Wertungspunkte ihr Eigen, liegen am Ende einer langen, von April bis Oktober dauernden Saison, in einem Minifester von exakt 30,59 Zählern zusammen. Rang drei sicherte sich der Vorarlberger Marco Schöbel, der mit seinem 8-Ventiler Opel Gerent Kadett C Coupé in der 2-Liter Klasse immer auf vorderen Plätzen zu finden war. Aus Eschdorf, Hemberg und vom Hauenstein fuhr er sogar als Sieger nach Hause.
17,69 Punkte mehr sammelte das Team Armin Ebenhöh und Tobias Mayer, die mit ihrem VW Minichberger Scirocco 16V in der 1,4-Liter-Abteilung zu Hause sind. Achtmal gewannen sie ihre Klasse, einmal belegten sie Position zwei.

Der Gesamtsieger der Saison heißt Lars Heisel im Opel Böhm Kadett 16V. Der 39-jährige Engineering Manager, der im nördlichen Schwarzwald zuhause ist, betätigte sich vor seinem KW Berg-Cup Einstieg erfolgreich in der Pylonen-Racing-Szene, holte mehrere Deutsche Meistertitel im Autoslalom und Rennslalom. Seine 2-Liter-Klasse, in der er sehr ernsthafte Konkurrenten und viele Mitbewerber hatte, konnte er sechsmal für sich entscheiden.
Weiterlesen: Die Sieger und Top-Platzierten im KW Berg-Cup und NSU-Bergpokal 2025
Das Team des neuen Veranstalters VG Verein Bergrennen Mickhausen musste unter erschwerten Bedingungen durchstarten. Dabei reichte die Palette der Probleme von Schwierigkeiten mit der seit zig Jahren bewährten Funkabsicherung über Ölspuren, Dreher, verschmutzte Fahrbahn, Aus- und Unfälle bis hin zu Wetterkapriolen aller Art. Zu denen zählten immer mal wieder einsetzender, teils heftiger Regen genauso wie Sturmböen, gepaart mit niedrigen Temperaturen, herabfallendem Laub und sogar abbrechenden Ästen. Das Griplevel änderte sich auf niedrigem Niveau ständig, was allerhöchste Anforderungen an die Aktiven stellte. Zeitweilig befanden sich die zwei Abschleppautos im echten Dauereinsatz, auch Kehrmaschine und das Fahrzeug zur Ölbeseitigung waren auf der 2,2-Kilometer-Piste von Münster hinauf nach Birkach immer wieder gefragt. Das Resultat der geschilderten Umstände: Mit den knapp 160 Startern reichte an beiden Tagen die Zeit nur für je zwei Läufe aus. Damit entfiel der sonst gebräuchliche Modus, dass der langsamste Race-Heat als Streicher dient. Beide Rennläufe gingen also voll in die Wertung ein. Im Rennen wurde nach den Trainingszeiten gestartet, mit den jeweils Klassenbesten zum Schluss. Das brachte besonders in den zahlenmäßig stark besetzten Abteilungen einen coolen Aufbau der Spannung und erleichterte die Übersicht.
Was das gemäß dem Regelwerk des KW Berg-Cups in den einzelnen Gruppen und Hubraumklassen erbrachte, das wollen wir uns nun wie immer gemeinsam ansehen. Den Auftakt machen wir luftgekühlt, sprich mit dem NSU-Bergpokal, in dem sich Jörg Höber als Gaststarter angesagt hatte. Bereits am Trainingstag, den er hinter Jannik Hofmann und Andreas Reich als Dritter beendet, lässt er keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Der erste Rennlauf ändert das Bild an der Spitze: Andreas Reich holt sich die Führung, vor Jannik Hofmann und Jörg Höber. Bis hin zu Platz vier, den Christian Hindmarsh innehat, liegen alle innerhalb von 1,588 Sekunden. Mit der Laufbestzeit von 1:18,587 katapultiert sich Jörg Höber in Heat zwei an die Spitze. Andreas Reich verliert im direkten Vergleich seiner Auffahrten 3,39 Sekunden. Damit fällt er auf Platz vier zurück, liegt dort nur 0,408 Sekunden vor dem Fünften. Das ist Korbinian Gast, der im Auftaktlauf 2,898 Sekunden auf den Leader verloren hatte. Auch das Podium sortiert sich um. Christan Hindmarsh sprintet auf Rang drei vor, Zweiter wird Jannik Hofmann. Der Sieger heißt Jörg Höber, sein Vorsprung beträgt 182 Tausendstel. Auf Klassenrang sechs gewinnt Uwe Schindler die NSU-Bergpokal Klassikwertung. Dieter Kohl läuft als Zweiter und Dieter Kirch als Dritter der Klassiker ein. Die Ehrenplätze vier und fünf gehen an Klaus Betten und Bernd Wallstein.
So, wir starten weiter durch mit den Gruppen A/F/CTC, widmen uns zuerst deren 1600ern. Hier erweist sich Helmut Knoblich im Citroen C2 als Blitzstarter, setzt gleich am Morgen mit 1:14,429 die absolute Klassenbestzeit, dichtauf gefolgt von Ronny Hering, der mit seinem VW Scirocco Gruppe 2 nur 0,154 Sekunden mehr benötigt. Dritter im Bunde der Podiumsanwärter ist 0,648 Sekunden dahinter Dieter Altmann (Citroen C2). Im Podestspiel sticht die Karte Erfahrung. Helmut Knoblich ist auch in Heat zwei der schnellste, gewinnt 2,181 Sekunden vor Dieter Altmann, Ronny Hering ist final Dritter. Die Ränge vier und fünf sind die Angelegenheit von Citroen C2 Pilot Robin Horn und Florian Fink im Citroen DS3.
Einmal mehr müssen die Klassen bis und über 2000 Kubik zusammengelegt werden. Das ergibt den Mix Allrad-Turbo Mitsubishi Lancer Evo 8 gegen VW Polo G60. Die Fahrer dazu sind Achim Kreim, der in Mickhausen das bessere Ende für sich hat, und Michael Schumacher. Der Abstand zwischen den so unterschiedlichen Autos beträgt am Ende bei Teilung der Laufbestzeiten 3,532 Sekunden.
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